Der Mond – Was jeder Wissen muss

Eine Aufnahme von mir – 11.06.2014

Als ich heute so in den Himmel geschaut und den Vollmond betrachtet und ein paar Fotos gemacht habe, sind mir ein paar „Wissensfetzen“ in den Kopf gekommen. Irgendwas was ich mal irgendwo und irgendwann gelesen oder im Fernsehen gesehen habe.

Hier kommen die wichtigsten Fakten die Du über den Mond wissen solltest um auf jeder Party zu glänzen – sollte der Mond zum Thema werden.

Vielleicht ist es auch nicht richtig wirklich von Fakten zu sprechen. In wissenschaftlicher Denkweise sollte man wohl eher von Thesen sprechen, die aber wohl eine große Zustimmung unter den Experten haben.

Also sagen wir doch, dass es sich um Thesen handelt, die wahrscheinlich der Wahrheit sehr Nahe kommen.

Der Mond entstand aus der Erde

Es scheint in wissenschaftlichen Kreisen einen breiten Konsens darüber zu geben, dass der Mond und die Erde einen gemeinsamen Ursprung haben. Damit ist nicht gemeint, dass beide aus der gleichen Gas- und Staubwolke um die noch junge Sonne entstanden sein mögen – wie übrigens wohl alle anderen Planeten mit ihren Monden ebenfalls.

Vielmehr haben Untersuchungen von Mondgestein der Apollomissionen (in Summe haben diese Missionen irgendwas zwischen 300 und 400 kg Gestein vom Mond zur Erde gebracht) ergeben, dass das Gestein im gleichen Abstand zur Sonne entstanden sein muss, wie das Gestein der Erde.

Heute geht man davon aus, dass in die frühe Erde als Protoplanet mit einem anderen Protoplaneten zusammengestoßen, das Material sich vermischt und den Mond – bzw. dessen Material – aus der Erde herausgeschlagen haben muss. Der hypothetische Protoplanet mit dem die frühe Erde zusammengestoßen sein soll haben die Wissenschaftler Theia genannt.

Beispiele Quellen:

Der Mond entfernt sich von der Erde

Die mittlere Entfernung zwischen Mond und Erde wird jedes Jahr ca. 3-4 Zentimeter größer. Das heißt der Mond entfern sich von der Erde und wir auch am Himmel immer kleiner zu sehen sein.

Es ist vielleicht Zufall, dass die Menschheit gerade in einer Periode der Erdgeschichte existiert, in der der Mond bei einer totalen Sonnenfinsternis gerade die Sonne abdeckt und einen teil der Corona der Sonne noch sichtbar bleibt.

Warum sich der Mond von der Erde entfernt? Man könnte jetzt sagen, dass der Mond sich einfach zu schnell um die Erde dreht und daher immer weiter weg driftet. Aber das ist scheinbar zu einfach. Denn es soll wohl an der Gezeitenreibung liegen. Der Mond verursacht mit seiner Gravitation eine Erhöhung des Meeresspiegels (die Gezeiten: Ebbe und Flut) – und zwar auf beiden Seiten der Erde. Auf der jeweils dem Mond zugewandten Seite als direkte Auswirkung der Gravitation des Mondes und auf der jeweiligen rückwärtigen Seite aufgrund der Zentrifugalkraft durch die Rotation des Erde-Mond-Systems.

Beispiele Quellen:

Der Mond zeigt uns immer nur eine Seite

Im Laufe der Erdgeschichte hat sich die Eigenrotation des Mondes an seinen Umlauf um die Erde angepasst. Auch hier spielen wohl die Gezeitenkräfte wieder eine Rolle.

Fakt ist, dass der Mond uns immer nur eine Seite zeigt. Die andere „dunkle“ Seite des Mondes ist der Menschheit bis zur Raumfahrt verborgen geblieben. Seither haben Raumsonden und auch die Astronauten der Apollo Missionen die bisher der Menschheit unbekannten Rückseite des Mondes in Bildern dokumentiert.

Ferner ist die „dunkle“ Seite des Mondes nicht wirklich dunkel. Sie wird entsprechend eines Mondtages täglich von der Sonne beleuchtet. Allerdings sehen wir das von der Erde aus nie.

Beispiele Quellen:

Der Abstand zwischen Mond und Erde wird mit einem Laser gemessen

Die erste Apollomission brachte 1969 einen Reflektor mit auf den Mond, der seither regelmäßig dazu verwendet wird den Abstand zwischen Erde und Mond zu messen.

Die Laufzeit des Lasers beträgt dabei ca. zwei Sekunden. Und obwohl der Laserstrahl „laserlike“ stark fokussiert auf der Erde startet, ist der Strahl beim Eintreffen auf dem im Mittel 400.000km entfernten Mond auf 2000 Meter aufgefächert. Von dem dort installierten Reflektor wird dann also nur ein Bruchteil des ursprünglich ausgesendeten Lichts zurück zur Erde reflektiert.

Zurück auf der Erde trifft dieser Bruchteil des ursprünglich ausgesendeten Lichts in einem Radius von 15km auf.

Das Material welches beim Bau des Reflektors verwendet wurde wurde übrigens in Deutschland entwickelt. Genauer gesagt von der Firma Heraeus aus dem hessischen Hanau.

Apollo 11 Lunar Laser Ranging Experiment

Beispiele Quellen:

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