Chaosradio zu KRITIS

Wieder einmal hat mich das Chaosradio Podcast mit seinem neuen Beitrag begeistert, motiviert und überrascht.

Denn eigentlich empfinde ich das Thema KRITIS als recht trockene und verhältnismäßig langweilige Materie – zumindest wenn es um die Umsetzung im Detail geht.

Die beiden Interviewpartner von Marcus Richter sind Manuel Atug und Ijon. Beide sind Gründer und Sprecher der AG KRITIS. Auf der Homepage von AG KRITIS unter „Wer wir sind“ beschreibt sich die Arbeitsgruppe selbst:

Unsere Arbeitsgruppe ist vollständig unabhängig von Staat oder Wirtschaft. Wir vertreten keine Interessen von Unternehmen oder Wirtschaftsverbänden, sondern unser Ziel ist es einzig und allein, die Versorgungssicherheit der Bevölkerung zu erhöhen.

https://ag.kritis.info/wer-sind-wir/

Besonders interessant finde ich das Anliegen der AG KRITIS eine Organisation nach dem Vorbild des Technischen Hilfswerks THW ins Leben rufen zu lassen, die bei großen Gefahrenlagen unterstützt, die im Umfeld der Informationstechnologie ihren Ursprung haben. Also praktisch ein Cyber Hilfswerk – kurz CHW.

Wenn ihr erfahren wollt, welche Rolle die Informationstechnologie im Zusammenhang mit KRITIS in unserem modernen Leben spielt und warum ein Cyber Hilfswerk sinnvoll sein kann, dann hört Euch den Podcast an: https://chaosradio.de/cr263-kritis

Verstehbahnhof

Unlängst habe ich das Chaos Radio für mich entdeckt.

Das Chaosradio ist der Podcast des Chaos Computer Club Berlin (CCCB). In dem zweistündigen Format informieren wir über technische und gesellschaftliche Themen – und das seit 1995.

https://chaosradio.de/about

Bisher fand ich die Beiträge nur ziemlich interessant. Aber der neueste Beitrag zum „Verstehbahnhof“ hat mich begeistert.

Eigentlich sollte es wohl ein Interview sein, aber viele Fragen mussten Daniel Domscheit-Berg nicht gestellt werden. Denn er erzählt vollkommen strukturiert mir einer angenehmen Stimme über den Verstehbahnhof und wie dieser mit viel Engagement aber auch einigen glücklichen Fügungen zu dem geworden ist, was er jetzt ist: Ein Ort an dem verschiedenste Personen zusammentreffen und auch – aber nicht nur – etwas über Informationstechnologie und deren Möglichkeiten zu lernen.

Aber der Verstehbahnhof ist mehr als so etwas wie ein Jugendtreff für Nerds. Hört Euch an was diesen Ort und die Menschen die ihm neues Leben eingehaucht haben zu etwas ganz Besonderem macht.

Hier geht es zum Chaosradio Podcast und direkt zum Spezial zum Verstehbahnhof: https://chaosradio.de/cr262-spezial-der-verstehbahnhof

Sprengung der A45 Talbrücke Eisern Nord

Heute wurde eine Talbrücke der A45 ganz bei uns in der Nähe gesprengt. Natürlich haben wir uns das nicht entgehen lassen und haben uns die Sprengung live angesehen.

https://www.siegener-zeitung.de/siegen/c-lokales/talbruecke-eisern-nord-gesprengt_a213916

Mein Video dazu auf Youtube:

Mein Vorher-Nachher-Bild auf Instagram:

Konzentration / Fokussierung

Ich habe zugegebener Weise immer wieder massiv Probleme mich auf Dinge zu konzentrieren. Ich kann meine Umgebung ganz schlecht bzw. teilweise überhaupt nicht ausblenden. Ich höre immer alles was im mich herum gesprochen wird und mein Gehirn fängt an über das was es hört nachzudenken. Das Gleiche gilt für Geräusche.

Eine Lösung die ich für dieses Problem für mich gefunden habe: Musik für den Hintergrund.

Dafür eignet sich nicht jede Musik. Bei mir funktioniert am besten etwas, was mich nicht aufreibt und was leise (oder auch etwas lauter) im Hintergrund laufen kann – am besten ohne Gesang oder Sprache.

Es gibt dafür extra Youtube Streams die für mich ganz gut passen und zwischen denen ich immer mal wieder hin und her wechsle, wenn ich mich mal wirklich auf eine Aufgabe konzentrieren muss.

Z.B. die Kanäle von Chillhop Music oder ChilledCow

Und die Illustrationen sind auch noch echt witzig.


Früher habe ich auch mal mit „weißem Rauschen“ herumprobiert. Das hat zwar auch teilweise funktioniert, weil es einfach alles um einen herum übertönt. Aber auf Dauer war das nichts für mich.

Wer es trotzdem mal ausprobieren möchte der kann auf Youtube ebenfalls viele extrem lange Videos finden. Z.B. mit den Geräuschen einer Flugzeugkabine – das habe ich immer als sehr angenehm empfunden.

Wer es noch etwas sanfter mag, dem kann ich z.B. dieses Video mit drei Stunden sanftem Regen empfehlen:

Der Mond – Was jeder Wissen muss

Eine Aufnahme von mir – 11.06.2014

Als ich heute so in den Himmel geschaut und den Vollmond betrachtet und ein paar Fotos gemacht habe, sind mir ein paar „Wissensfetzen“ in den Kopf gekommen. Irgendwas was ich mal irgendwo und irgendwann gelesen oder im Fernsehen gesehen habe.

Hier kommen die wichtigsten Fakten die Du über den Mond wissen solltest um auf jeder Party zu glänzen – sollte der Mond zum Thema werden.

Vielleicht ist es auch nicht richtig wirklich von Fakten zu sprechen. In wissenschaftlicher Denkweise sollte man wohl eher von Thesen sprechen, die aber wohl eine große Zustimmung unter den Experten haben.

Also sagen wir doch, dass es sich um Thesen handelt, die wahrscheinlich der Wahrheit sehr Nahe kommen.

Der Mond entstand aus der Erde

Es scheint in wissenschaftlichen Kreisen einen breiten Konsens darüber zu geben, dass der Mond und die Erde einen gemeinsamen Ursprung haben. Damit ist nicht gemeint, dass beide aus der gleichen Gas- und Staubwolke um die noch junge Sonne entstanden sein mögen – wie übrigens wohl alle anderen Planeten mit ihren Monden ebenfalls.

Vielmehr haben Untersuchungen von Mondgestein der Apollomissionen (in Summe haben diese Missionen irgendwas zwischen 300 und 400 kg Gestein vom Mond zur Erde gebracht) ergeben, dass das Gestein im gleichen Abstand zur Sonne entstanden sein muss, wie das Gestein der Erde.

Heute geht man davon aus, dass in die frühe Erde als Protoplanet mit einem anderen Protoplaneten zusammengestoßen, das Material sich vermischt und den Mond – bzw. dessen Material – aus der Erde herausgeschlagen haben muss. Der hypothetische Protoplanet mit dem die frühe Erde zusammengestoßen sein soll haben die Wissenschaftler Theia genannt.

Beispiele Quellen:

Der Mond entfernt sich von der Erde

Die mittlere Entfernung zwischen Mond und Erde wird jedes Jahr ca. 3-4 Zentimeter größer. Das heißt der Mond entfern sich von der Erde und wir auch am Himmel immer kleiner zu sehen sein.

Es ist vielleicht Zufall, dass die Menschheit gerade in einer Periode der Erdgeschichte existiert, in der der Mond bei einer totalen Sonnenfinsternis gerade die Sonne abdeckt und einen teil der Corona der Sonne noch sichtbar bleibt.

Warum sich der Mond von der Erde entfernt? Man könnte jetzt sagen, dass der Mond sich einfach zu schnell um die Erde dreht und daher immer weiter weg driftet. Aber das ist scheinbar zu einfach. Denn es soll wohl an der Gezeitenreibung liegen. Der Mond verursacht mit seiner Gravitation eine Erhöhung des Meeresspiegels (die Gezeiten: Ebbe und Flut) – und zwar auf beiden Seiten der Erde. Auf der jeweils dem Mond zugewandten Seite als direkte Auswirkung der Gravitation des Mondes und auf der jeweiligen rückwärtigen Seite aufgrund der Zentrifugalkraft durch die Rotation des Erde-Mond-Systems.

Beispiele Quellen:

Der Mond zeigt uns immer nur eine Seite

Im Laufe der Erdgeschichte hat sich die Eigenrotation des Mondes an seinen Umlauf um die Erde angepasst. Auch hier spielen wohl die Gezeitenkräfte wieder eine Rolle.

Fakt ist, dass der Mond uns immer nur eine Seite zeigt. Die andere „dunkle“ Seite des Mondes ist der Menschheit bis zur Raumfahrt verborgen geblieben. Seither haben Raumsonden und auch die Astronauten der Apollo Missionen die bisher der Menschheit unbekannten Rückseite des Mondes in Bildern dokumentiert.

Ferner ist die „dunkle“ Seite des Mondes nicht wirklich dunkel. Sie wird entsprechend eines Mondtages täglich von der Sonne beleuchtet. Allerdings sehen wir das von der Erde aus nie.

Beispiele Quellen:

Der Abstand zwischen Mond und Erde wird mit einem Laser gemessen

Die erste Apollomission brachte 1969 einen Reflektor mit auf den Mond, der seither regelmäßig dazu verwendet wird den Abstand zwischen Erde und Mond zu messen.

Die Laufzeit des Lasers beträgt dabei ca. zwei Sekunden. Und obwohl der Laserstrahl „laserlike“ stark fokussiert auf der Erde startet, ist der Strahl beim Eintreffen auf dem im Mittel 400.000km entfernten Mond auf 2000 Meter aufgefächert. Von dem dort installierten Reflektor wird dann also nur ein Bruchteil des ursprünglich ausgesendeten Lichts zurück zur Erde reflektiert.

Zurück auf der Erde trifft dieser Bruchteil des ursprünglich ausgesendeten Lichts in einem Radius von 15km auf.

Das Material welches beim Bau des Reflektors verwendet wurde wurde übrigens in Deutschland entwickelt. Genauer gesagt von der Firma Heraeus aus dem hessischen Hanau.

Apollo 11 Lunar Laser Ranging Experiment

Beispiele Quellen:

Die schönsten Songs zum Thema

I.G.Y.

Donald Fagen – immer wenn ich ein wenig Leichtigkeit für mein Leben brauche, greife ich auf die Musik von ihm zurück. Eines meiner Lieblingsstücke von ihm ist I.G.Y.

Nicht nur die Musik lässt mich die Dinge lockerer sehen, auch der Text erzählt von einer wunderbaren Zukunft.

Die Lyrics gibt es hier: https://www.songtexte.com/songtext/steely-dan/igy-7bd63294.html

Donald Fagen beschreibt eine utopische Zukunft. „Undersea by rail … ninety minutes from New York to Paris“ und „What a beautiful world this will be … what a glorious time to be free.“

Im alltäglichen Sprachgebrauch wird Utopie (insb. als Adjektiv utopisch) als Synonym für eine von den vorherrschenden gesellschaftlichen Gruppen überwiegend als schöne, aber unausführbar betrachtete Zukunftsvision benutzt.

Wikipedia

https://de.wikipedia.org/wiki/Utopie

Ich habe die Hoffnung, dass wir eine ähnliche Zukunft erreichen können – wenn wir heute die richtigen Entscheidungen treffen. In einer Welt in der alle ihren Lebenssinn haben und glücklich ihr Leben leben was immer sie auch tun.

„We´ll be eternally free … yes … and eternally young“